Abchasische Kunst

Die Überbleibsel der alten Kulturen haben die Abchasen bewahrt, die nicht nur für den Kaukasus, sondern auch für die ganze Menschheit von großer Bedeutung sind. Das höchste Lob für eine Frau aus alten Zeiten war und ist der Ausruf: "Sie malt den Vogel während des Fluges" – das zeigte ihr Können, ihre Geschicklichkeit. Für einen Mann wurde gesagt: "Seine Hände sammeln Gold".

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Die Abchasen nennen sich selbst Apsua, sie wurden schon in alten assyrischen Quellen erwähnt als Ureinwohner der Schwarzmeerküste am Fuße des Kaukasus. Die Geschichte der Abchasen ist, wie auch bei anderen kaukasischen Völkern, ziemlich kompliziert. Abchasien liegt ja an einem großen Kreuzungspunkt der damaligen Handelswege zwischen Europa und Asien. Das fruchtbare Land mit seinem wohltuenden Klima und reichlichen Naturressourcen lockte bis heute viele Eroberer an, die es oft bis an die Grenze der völligen Vernichtung des Volkes brachten. Dank aufopferungsollem Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit hat dieses Volk eine eigene Sprache sowie eine eigene Kultur bewahrt.

Diese Mythen ließen sich bestätigen und führten zu Meisterstücken aus antiken Zeiten, die besonders durch ihre Fantasie und Detailgenauigkeit, gerade an Kleidung, Waffen und Teppichen mit ihren außergewöhnlichen Formen und Techniken glänzten. Aber auch an Frauentaschen und Musikinstrumenten kann diese Kreativarbeit bestaunt werden.

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Alles ist geschmückt mit Mustern, Menschen- und Tierfiguren, mit Stickereien, Applikationen, Inkrustationen auf Holz, Knochen, Holzschnitzereien – überall sieht man die streng elegante und harmonische Komposition der Farben. Die Abchasen schätzen sehr die darstellende Kunst.

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Ich will einen Klassiker A. K. Chachba, geb. am 24.12.1867 in Feodosiya als Enkel des letzten abchasischen Zaren Kalyshbei, Ϯ 1986 in Monte Carlo, dessen Kunst als Maler und Bühnenbildner in Europa einen Namen gemacht hat vorstellen. Sein Studium hat er in Kiev begonnen. Anschließend hat er in Moskau sein Studium in Kunst und Malerei aufgenommen. Weiter fortgesetzt hat er das Studium in Kunst und Lehre bei Prof. F. Kormon in Paris. Desweiteren war er Mitglied des Zirkels für russische Künstler "Monparnas"  in Paris und arbeitete später als Bühnenbildner in Sankt Petersburg. Anfang des 20. Jahrhunderts hat er sich in Abchsien für kulturelle Aktivitäten engagiert. Von 1920-1948 hat er als Bühnenbildner für das russische Ballett "S.P. Djagilev Russian Ballet Seasons" gearbeitet.

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Mein Lieblingsmaler

Adgur Dsidsaria wurde in Suchum, der Hauptstadt Abchasiens, am Schwarzen Meer geboren. Sieben Jahre lang studierte er Kunstwissenschaft in Tiflis/Georgien. Danach lehrte er zunächst als Dozent an der Kunstschule Suchum. Von 1982 bis 1985 war er Meisterschüler für Grafik und Drucktechniken bei der bedeutenden baltischen Künstlerin Vive Tolli in Tallin/Estland.

Adgur Dsidsaria hat sein malerisches Schaffen im Kreise von Künstlern seiner Heimatstadt Suchum entwickelt. Sie waren Verehrer der alten Meister und hatten großen Einfluß auf ihn. Insbesondere der Umgang mit Licht, Farbe und Komposition der “Alten Meister” prägten seinen Stil. So ist schon allein das Malen mit Öl auf Leinwand ein Bekenntnis zu einer Technik, die heutzutage nicht mehr jeder bildende Künstler beherrscht.

Dsidsaria versteht die Ölmalerei nicht als Bedecken von Flächen mit Farben, sondern als die Lösung von selbstgestellten Aufgaben.

Und als Freundin kann ich sagen - er ist nicht nur stark (zweimaliger Inhaber des schwarzen Gürtels in Karate), sondern auch ein sehr lieber und intelligenter Mensch. www.abkhazia-art.org/authors/dzidzaria_adgur/dzidzaria_main.html

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Diana Vouba wurde 1958 in Abchasien geboren. Sie absolvierte die staatliche Kunstakademie in Tiflis. 1988 trat sie in den Verband der Maler der Sowjetunion ein. 1991 absolvierte sie die Akademie für Malerei. 1991 Arbeitsaufenthalt in Rom. 1993 aufgenommen im internationalen Fond für Malerei. www.vouba.ru/artworks/portret/

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Japua Batal wurde am 28 März 1963 in Suchum geboren. 1977 besuchte er die Kunstschule für Malerei in Suchum und arbeitete als Bühnendekorateur am staatl. Theater. 1980 - 1985 studierte er in St. Petersburg am Institut für Theater und Filmkunst. Er erwarb ein Diplom als Maler- und Theatertechnologe. Seit 1986 gibt es ständige Ausstellungen seiner Ölbilder, Grafiken und seiner abchasischen Kunst. www.jbatal.com/

Tracht und Waffen von Abchasien

Rachira - Tochter von Azhvepschaa

Kloster in Mokvi

Natura

Stier

altes Suchum

Winter im alten Park

Unter Eschera

Brücke Gumsta

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Elvira Arsalia wurde 1978 in Gutauta geboren. Im Jahr 2000 hat sie an der Hochschule in Ufa ein Diplom als Designerin, Malerin und Stylistin erworben. Danach kreierte sie im abchasischem Theater die Kostüme der Schauspieler.  2002 gewann sie den 1. Platz in einen Wettbewerb für junge Designer in Südrussland. 2003 folgte ein 2. Platz im internationalen Designer Wettbewerb “I.G.L.A.”. Zwischen 2002 und 2005 hatte sie Ausstellungen in Sochi, Krasnodar, Moskau und St. Petersburg. Elvira Arsali ist Mitglied im Designerverband von Russland.

Sie ist ein Talent mit besonderer Gabe. Außergewöhnlich ist es, wie sie ihre Stoffe bearbeitet. www.abkhazia-art.org/authors/arsalia/arsalia_main.html

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