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Abchasische Kunst
Die Überbleibsel der alten Kulturen haben die Abchasen bewahrt, die nicht nur für den Kaukasus, sondern auch für die ganze Menschheit von großer Bedeutung sind. Das höchste Lob für eine Frau aus alten Zeiten war und ist der Ausruf: "Sie malt den Vogel während des Fluges" – das zeigte ihr Können, ihre Geschicklichkeit. Für einen Mann wurde gesagt: "Seine Hände sammeln Gold".
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Die Abchasen nennen sich selbst Apsua, sie wurden schon in alten assyrischen Quellen erwähnt als Ureinwohner der Schwarzmeerküste am Fuße des Kaukasus. Die Geschichte der Abchasen ist, wie auch bei anderen kaukasischen Völkern, ziemlich kompliziert. Abchasien liegt ja an einem großen Kreuzungspunkt der damaligen Handelswege zwischen Europa und Asien. Das fruchtbare Land mit seinem wohltuenden Klima und reichlichen Naturressourcen lockte bis heute viele Eroberer an, die es oft bis an die Grenze der völligen Vernichtung des Volkes brachten. Dank aufopferungsollem Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit hat dieses Volk eine eigene Sprache sowie eine eigene Kultur bewahrt.
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Diese Mythen ließen sich bestätigen und führten zu Meisterstücken aus antiken Zeiten, die besonders durch ihre Fantasie und Detailgenauigkeit, gerade an Kleidung, Waffen und Teppichen mit ihren außergewöhnlichen Formen und Techniken glänzten. Aber auch an Frauentaschen und Musikinstrumenten kann diese Kreativarbeit bestaunt werden.
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